31 250 Franken zugunsten von Menschen in Not

Der Schweizerische Baumeisterverband hat zusammen mit den Zentralschweizer Baumeisterverbänden im Rahmen einer Benefizaktion während der Adventszeit 125 leuchtende Sterne verkauft, die am Tour d’horizon hingen. Die so zusammengekommenen 31 250 Franken werden der Weihnachtsaktion der Luzerner Zeitung gespendet. Diese ist für Menschen, die aufgrund von Corona in Not geraten sind, bestimmt.

Social Distancing bestimmt unseren Alltag. Der SBV hat in dieser Situation einen Schritt gemacht, um, natürlich nur sinnbildlich, Menschen, die schwer von Corona getroffen wurde, nahe zu sein. Dazu lancierte er zusammen mit den Zentralschweizer Baumeisterverbänden die Aktion «125 Jahre – 125 Sterne». Die Zahl 125 deutet auf das 125-Jahre-Jubiläum des SBV hin, das im Jahr 2022 begangen wird. Bereits jetzt laufen die ersten Jubiläums-Aktivitäten, und zwar mit dem Tour d’horizon. Mit Hilfe des mobilen Turms tritt der SBV in einen Dialog mit der Bevölkerung und erfragt von dieser, wie die Schweiz der Zukunft aussehen soll. Die Sterne, die noch bis 6. Januar 2021 am Tour d’horizon hängen, wurden im Rahmen der Benefizaktion zu je 125 Franken verkauft. «Der Erlös ist für die Weihnachtsaktion der Luzerner Zeitung bestimmt», erzählt Projektleiter Thomas Guggisberg.

Alle Sterne verkauft 

Die Solidarität der Baumeister mit Menschen in Not war ansteckend: In Rekordzeit wurden alle 125 Sterne verkauft. Der SBV hat den Betrag von 15 625 Franken verdoppelt. So konnten SBV-Direktor Benedikt Koch und ZBV-Geschäftsführer Kurt Zurfluh der Luzerner Zeitung einen Check über 31 250 Franken überreichen.

Grosse Solidarität 

Präsident Urs W. Studer, ehemaliger Stadtpräsident und Beirats-Präsident der LZ-Weihnachtsaktion, zeigte sich anlässlich der Scheckübergabe überglücklich: «Wir freuen uns über jeden Franken und wissen die grosszügige Geste des Baumeisterverbandes deshalb ausserordentlich zu schätzen.» Überhaupt sei die Spendenbereitschaft innerhalb der Bevölkerung auch in der aktuell schwierigen Zeit sehr erfreulich, so Studer. «Dadurch sind wir in der Lage, einen Grossteil der Gesuche positiv zu beantworten.» Und das seien nicht wenige. Insgesamt würden jedes Jahr rund 3000 Unterstützungsgesuche eingereicht, sei es bei regionalen und kommunalen Sozialämtern, aber auch bei zahlreichen Hilfsinstitutionen in der ganzen Zentralschweiz. Kurt A. Zurfluh, Geschäftsführer der Zentralschweizerischen Baumeisterverbände ZBV, bedankte sich bei allen Baumeistern, die einen Stern gekauft haben und damit einmal mehr grosse Solidarität gegenüber Menschen bewiesen, denen es weniger gut geht als ihnen selber.

Auf dem Foto zu sehen sind Kurt A. Zurfluh, Urs W. Studer und Benedikt Koch (von links) bei der Scheckübergabe. (Bild apimedia)

Über den/die Autor/in

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Susanna Vanek

Redaktion «Schweizer Bauwirtschaft»

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