Implenia: Umsatz leidet unter Corona

Bauunternehmen konnten während des Lockdowns arbeiten. Trotzdem hat COVID-19 auch die Baubranche ausgebremst. Das zeigt sich etwa an den Halbjahreszahlen von Implenia.

Implenia übertrug die Hälfte seines Entwicklungsportfolios, bewertet zu Marktpreisen, erfolgreich an die neu gegründete Ina Invest AG, die es in enger Zusammenarbeit mit Implenia weiterentwickeln wird. Als erster von wenigen Börsengängen in diesem Jahr in der Schweiz, wurde die Ina Invest Holding AG an der SIX Swiss Exchange kotiert. Aus der Transaktion resultierte für Implenia ein einmaliger Aufwertungserfolg von 107,1 Millionen Franken. «Der positive Effekt der erfolgreichen Ina Invest-Transaktion überwiegt die negativen Auswirkungen von COVID-19», schreibt Implenia in einer Mitteilung.

Der Umsatz sank im Vorjahresvergleich um 12 Prozent auf 1,93 Milliarden Franken, wie das Unternehmen kommuniziert. Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) stieg demgegenüber auf 101,6 Millionen von zuvor 72,9 Millionen. Unter dem Strich resultierte ein Konzerngewinn von 53,6 Millionen Franken nach einem knappen Plus von 0,5 Millionen im Vorjahr.

Damit bleibt Implenia hinter den Erwartungen der Analysten zurück.

Vor COVID-19 hätten alle Divisionen die Erwartungen erfüllt, so Implenia in ihrem Bericht. Und weiter: «Trotz der COVID-19-Pandemie konnte Implenia einige bedeutende Leuchtturmprojekte gewinnen, hauptsächlich in der Division Buildings.»

 

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Susanna Vanek

Redaktion «Schweizer Bauwirtschaft»

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